Gastvortrag Claudia Slanar 21 Mai 2014

Beginn 10:30 h

Gastvortrag Claudia Slanar

Klasse für Transmediale Kunst / Studio 2

Claudia Slanar

Dinge, die uns nicht verstehen.

Anhand von vereinzelten Beobachtungen und von dreien konkreten Ausstellungen möchte ich einigen Fragen des Ausstellens und Kuratierens nachgehen: Was kann Präzision im Zusammenhang mit der Organsiation des Materials bedeuten? Was kann eine kuratorische Geste, die den ausgestellten Dingen eine epistemologische Funktion zuschreibt und historisch, kulturwissenschaftliche Prozesse narrativisiert? Welche Subjektposition(en) werden dabei entworfen und warum?

Claudia Slanar ist Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Autorin und Kunstvermittlerin für bildende Kunst und Film. Sie interessiert sich besonders für die Schnittstellen von kritischer Theorie, kuratorischer Praxis und performativer Forschung. 2008/09 war sie Fulbright Stipendiatin am California Institute of the Arts, wo sie auf die Arbeit der 1970er Fluxuskünstlerin Laura Wollen stieß, an deren Monografie sie gerade arbeitet. Publikationen in internationalen Magazinen und Büchern, Gastvorträge u.a. am California Institute of the Arts, am MOCA Los Angeles, am Filmmuseum Wien und an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Sie lebt und arbeitet derzeit in Wien.