Gastvortrag Lena Henke 05 Mai 2021

Organic Proportions

05.05.21 / 14.00 Uhr
Transmediale Kunst / @ Zoom 

Gastvortrag Lena Henke

In ihrem Vortrag an der Universität für angewandte Kunst Wien wird Lena Henke über ihre beiden jüngsten Einzelausstellungen "Ice to Gas" bei Pedro Cera Lissbon und "Babysteps into Masochism" bei LAYR Wien sprechen. Die in diesen Ausstellungen gezeigten Arbeiten knüpfen an Henkes fortwährendes Interesse an psychologischen und autobiografischen Themen an, die sie mit Referenzen aus der Stadtplanung und Landschaftsgestaltung verdichtet. Feminismus und Sexualität spielen eine wesentliche Rolle in ihrer Praxis und spiegeln sich, wie die anderen Themen, in den von ihr verwendeten Materialien wie (Pferde-)Leder, Keramik, Glasuren, Fiberglas, Sand und Gummi wider. Anschließend gibt Henke einen Einblick in ihre aktuellen Projekte und Forschungen, in denen sie sich eingehend mit Kunst im öffentlichen Raum und Skulpturenparks beschäftigt. Dabei interessiert sie sich besonders für den obsessiven, größenwahnsinnigen und vor allem männlich getriebenen Drang, umfassende Skulpturenparks zu errichten und ganze Landschaften zu gestalten.

Lena Henke (*1982 Warburg, Deutschland) lebt und arbeitet in Berlin und New York. Henke studierte an der Städelschule in Frankfurt bei Professor Michael Krebber (2004-2010).
Henkes Arbeiten wurden in den folgenden internationalen Institutionen ausgestellt: Kunstmuseum Siegen (2019); Kunsthalle Zürich (2018); Whitney Museum of Art, New York, USA (2018); Bard Hessel Museum, New York, USA (2018); Kunstmuseum Luzern, Schweiz (2018); Schirn Kunsthalle Frankfurt (2017); Sprengelmuseum Hannover (2017), im Museum of Contemporary Art, Detroit; USA (2017); Timisoara Contemporary Art Biennale, Rumänien (2017); Manifesta 11, Zürich, Schweiz (2016); 9. Berlin Biennale (2016); S. A.L.T.S., Basel (2016); Le Biennale de MONTREAL, Montreal, Kanada, (2016); Kunstverein Braunschweig (2016); Triennale für Kleinplastik in Fellbach. (2016); The New Museums Triennial, New Museum, New York, USA (2015); Socrates Sculpture Park, New York, USA (2015); New Museum, New York, USA (2015); Kunsthalle Bern, Bern, Schweiz (2014); Künstlerhaus Graz, Österreich (2014; Institute of Contemporary Art, Miami (2013); White Flag Projects, St. Louis, USA (2014); Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl (2014); Kunstverein Aachen (2012).


2019 erhielt Henke den RUBENSFÖRDERPREIS DER STADT SIEGEN und das Museum für Gegenwartskunst Siegen präsentierte eine Überblicksausstellung zu Lena Henkes Werk, die die letzten zehn Jahre ihres Schaffens zusammenfasst. Im selben Jahr wurde Henke mit dem Stipendium der Pollock-Krasner-Stiftung ausgezeichnet.


Sie hat die folgenden Projekte und Skulpturen im öffentlichen Raum realisiert: Frieze Sculpture, Rockefeller Center, New York, USA (2020); Skulpturengarten Tillburg, Niederlande (2019); Made in Germany III, Sprengel Museum Hannover (2017); Don't shout at me, warrior!, Kunsthalle Schirn, Frankfurt am Main (2017); Einzelausstellung im Kunstverein Braunschweig (2016); Cologne Sculpture #7, Skulpturenpark Köln (2013).


Ihre Arbeiten wurden in einer Reihe von Publikationen rezensiert, darunter Artforum, Frieze, Art in America, Pin Up Magazine for Architectural Entertainment, New York Times, Artnews, Spike magazine und viele andere, und sie hat zu mehreren Ausstellungskatalogen beigetragen.


2013 war Henke Mitbegründer von M/L Art Space, einem kollaborativen kuratorischen Projekt, das meist in den Straßen und halböffentlichen Räumen von New York angesiedelt ist.


Henkes Arbeiten befinden sich in der ständigen Sammlung des Museums Belvedere, Österreich, der Sammlung des Bundes, Deutschland, des Whitney Museum of Modern Art in New York, des CCS Bard Museum in Annandale-on-Hudson, New York, des Institute of Contemporary Art Miami in Florida, des Mamcodem Museum of Modern and Contemporary Art in Genf, Schweiz. Sowie in der Sammlung Verbund Wien in Österreich, im Socrates Sculpture Park in Queens, New York, im Skulpturenpark Köln und im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, beide in Deutschland.